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Studien Hintonia latiflora 2017-05-04T17:17:42+00:00

Studien zeigen, dass das Lebensmittel Hintonia latiflora im Rahmen des Diabetes-Diät-Managements zur Blutzuckersenkung beitragen kann!1)2)

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STUDIE 1: Die Behandlung von leichtem bis mittelschwerem Typ-2-Diabetes: Offene prospektive Studie mit Hintonia latiflora Extrakt (Marta Korecova und Marie Hladikova)

Hintergrund: Der Extrakt aus der Rinde von Hintonia latiflora wurde als diätetische Maßnahme angewendet, um die Regulierung des Glukosestoffwechsels und die Stabilisierung der Blutzuckerwerte zu unterstützen.

Methoden: Ein Trocken-Extrakt aus der Rinde von Hintonia latiflora in Kapselform wurde in einer offenen, prospektiven klinischen Studie bei 41 diätetisch „stabilisierten“ Patienten mit Typ-2-Diabetes untersucht. Die Auswirkungen auf die Parameter der Blutzuckerkontrolle wurden über einen Zeitraum von sechs Monaten dokumentiert.

Ergebnisse:
Der Nüchtern- und postprandiale(nach dem Essen) Glucosewert und der HbA1C Wert sind signifikant (deutlich) zurückgegangen.

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Für den HbA1C Wert bedeutete dies eine Verringerung des absoluten Wertes von 7,49 ± 0,72% auf 6,82 ± 0,67% (58,4 bis 51,0 mmol / mol Hb; Intention to treat (ITI) population) zu behandeln. Weiterhin wurden Cholesterin und Triglyceride leicht reduziert und es wurde keine negative Wirkung auf andere Laborparameter und keine Veränderung der Leberwerte beobachtet. Die Verträglichkeit war sehr gut. Insbesondere sind keine Nebenwirkungen und keine Hypoglykämien oder Verschlechterung der diabetischen Symptome aufgetreten.

Schlussfolgerungen:
Die Studie bestätigt die positive Wirkung von Extrakten aus der Hintonia-latiflora Rinde auf die Blutzuckerwerte und deutet auf einen potenziellen Nutzen bei der Behandlung des Glukosestoffwechsels bei Fällen von Typ-2-Diabetes hin.

Test Anmeldung: Reg.-Nr. ISRCTN83308122

Schlüsselwörter: Hintonia Latiflora, Typ-2-Diabetes, HbA1C, Blutzucker, Leberwerte, Blutfette

1)Quelle: Marta Korecova, Marie Hladikova.Treatment of mild and moderate type-2 diabetes: Open prospective trial with Hintonia latiflora extract. European Journal of Medical Research (2014) 19:16

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Studie 1 lesen

STUDIE 2: Hintonia-Konzentrat – zur diätetischen Behandlung von erhöhten Blutzuckerwerten: Ergebnisse einer multizentrischen, prospektiven, nicht-interventionellen Studie mit einem definierten Trockenkonzentrat aus Hintonia latiflora
(
Dr. Mathias Schmidt und Mag. Marie Hladikova)

Hintergrund: Zubereitungen aus der Rinde von Hintonia latiflora werden zur Regulierung des Blutzuckerhaushaltes eingesetzt. Ziel dieser Studie war der Beleg des ernährungsphysiologischen Nutzens im Rahmen einer diätetischen Behandlung von erhöhten Blutzuckerwerten bei Prä-Diabetes und leichtem Diabetes-Typ-2, sowie die Beurteilung der Verträglichkeit und Anwendungssicherheit.

Methode: In einer offenen, prospektiven, multizentrischen und nicht-interventionellen Anwendungsstudie wurden die Effekte eines Trockenkonzentrates aus der Rinde von Hintonia latiflora in Kapselform auf die Laborparameter des Blutzuckerhaushaltes (HbA1c, Nüchtern- und postprandiale Glucose) sowie auf die Entwicklung diabetischer Begleitsymptome (Schwitzen, gastrointestinale Symptome, Parästhesien, Juckreiz und Neuropathien) untersucht. Besondere Aufmerksamkeit galt auch der Verträglichkeit sowie (soweit vorhanden) weiteren klinischen (Labor-)Parametern (Blutdruck, Leberwerte und Blutlipide). Dokumentiert wurde eine achtmonatige diätetische Behandlung bei 178 Probanden mit Typ-2-Diabetes/Prä-Diabetes, die mit oralen Antidiabetika und/oder Insulin oder nur mit Diät behandelt wurden.

Ergebnisse:

cropped-Favicon_Hintonia-transparent.pngHintonia latiflora senkt den Blutzucker und den HbA1c Wert deutlich:

 

Am Ende der Studie lagen 177 Datensätze vor. Die HbA1C-Werte verbesserten sich im Studienverlauf klinisch hochrelevant und -signifikant von 7,2 ± 0,4 % auf 6,4 ± 0,5 %, entsprechend einer relativen Verbesserung um 10,4 % (p < 0,0001). Parallel verbesserten sich auch die Werte von Nüchtern- und postprandialer Glucose um durchschnittlich 23,3 ± 12,5 % (von 152,1 ±27,4 mmol/l auf 114,4 ± 18,2 mmol/l) und 24,9 ± 11,4 % (von 189,5 ± 34,1 mmol/l auf 140,1 ± 22,3 mmol/l).

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Senkung der HbA1C-Werte

 

Senkung der Blutzuckerwerte (mmol/l )

Senkung der Blutzuckerwerte (mmol/l )

cropped-Favicon_Hintonia-transparent.pngHintonia latiflora bessert diabetische Begleitsymptome:

Der Summenscore der diabetischen Begleitsymptome verbesserte sich von eingangs 4,8 Punkten auf 1,3 Punkte bei Studienende.

Die zu Beginn der Studie beobachteten di- abetischen Begleitsymptome (Schwitzen, gastrointestinale Symptome, Parästhesien, Juckreiz und Neuropathien) entwickelten sich im Verlauf der Studie deutlich zurück

Die zu Beginn der Studie beobachteten diabetischen Begleitsymptome (Schwitzen, gastrointestinale Symptome, Parästhesien, Juckreiz und Neuropathien) entwickelten sich im Verlauf der Studie deutlich zurück

Verbesserungen wurden auch bei Blutdruck, Blutfetten und Leberwerten festgestellt.

Die Verträglichkeit war ausgezeichnet, es traten keine unerwünschten Effekte auf, insbesondere keine hypoglykämischen Episoden.

cropped-Favicon_Hintonia-transparent.pngHintonia latiflora senkt die Diabetes-Medikation nach 8 Monaten:

Bei 55 von 114 Patienten mit antidiabetischer Medikation (39,5 %) konnte das Mittel reduziert (n = 45) oder komplett abgesetzt werden (n = 10).

Medikation Studienbeginn
(n = 114, 64.4 %)
Studienende
(n = 104, 58,8 %)
Medikation abgesetzt/reduziert (n)
Ein orales Antidiabetikum: n = 90 n = 83 n = 10 / 28
Metformin 78 71 7 / 21
Glibenclamid 1 1 0 / 1
Glimepirid 8 8 0 / 5
Pioglitazon  2  2  0 / 1
Acarbose  1  1  0 / 0
Zwei orale Antidiabetika:  n = 13  n = 11  2 / 2
Metformin + Rosiglitazon  12  10  2 / 2 (Rosigl.)
Metformin + Glimepirid  1  1  0 / 0
Orales Antidiabetikum + Insulin:  n = 3  n = 2  n = 1 / 1
Metformin + Insulin  2  1  1 / 0
Pioglitazon + Insulin  1  1  0 / 1 (Insulin)
Zwei orale Antidiabetika + Insulin: Metformin + Rosiglitazon + Insulin  n = 1 n = 1  n = 0 / 0
Nur Insulin n = 7 n = 7 n = 0 / 4

Tabelle 4: Begleitmedikation zu Beginn der Studie und nach 8 Monaten Zusatztherapie mit Hintonia ­Trockenkon­zentrat


Schlussfolgerungen:

Die Studie bestätigt die positiven Effekte des Trockenkonzentrates aus der Rinde von Hintonia latiflora auf die wesentlichen Parameter des Blutzuckerhaushaltes und die diabetischen Begleitsymptome. Im Falle des Prädiabetes oder leichter Fälle von Typ-2-Diabetes mellitus kann dies dazu beitragen, insbesondere die Blutzuckerhomöostase effektiver zu stabilisieren, eine geringere Belastung durch Begleitmedikation zu erreichen und die Notwendigkeit des Einsatzes oraler Antidiabetika und/oder von Insulin hinauszuzögern.

Schlüsselwörter: Hintonia latiflora, Typ- 2-Diabetes, HbA1c, Blutzucker, diabetische Begleitsymptome, antidiabetische Begleitmedikation

2)Studie: Dr. Mathias Schmidt und Mag. Marie Hladikova: Hintonia-Konzentrat zur diätetischen Behandlung von erhöhten Blutzuckerwerten,Sonderdruck Naturheilpraxis 2/2014

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