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Diabetes Therapie 2017-05-04T17:17:42+00:00

Hauptzielsetzung in der Diabetes Typ 2
Therapie: Blutzuckersenkung

Waage: Ernährung und Bewegung bringen Blutzucker in Balance

Ernährung und Bewegung bringen Blutzucker in Balance

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Maßnahmen-Katalog
für Typ 2 Diabetiker:

Die Diabetes-Typ 2 Therapie erfolgt stufenweise:

Im Anfangsstadium lassen sich die Blutzuckerwerte oft noch mit einer Umstellung der Ernährung und mit Bewegung normalisieren. Im Rahmen des Diätmanagements kann Sucontral® D ergänzend zur Blutzuckernormalisierung beitragen. Wenn das nicht hilft, verschreibt der Arzt blutzuckersenkende Tabletten – die sogenannten oralen Antidiabetika.

Arzneimittel-Wirkstoffe in der Diabetes Therapie:

  • Sulfonylharnstoffe (z. B. Glibenclamid, Tolbutamid) und Glinide (z. B. Repaglinid) stimulieren die Insulinsekretion.
  • Bei Insulinresistenz wird häufig Metformin verschrieben, das den Blutzuckerspiegel senkt.
  • Weitere verschreibungspflichtige Antidiabetika sind u.a. die Acarbose und Glitazone.
  • Erst wenn auch diese Therapie nicht den gewünschten Erfolg zeigt, wird eine Insulinbehandlung erforderlich.

Ganzheitliche Diabetes-Typ 2 Behandlung heißt:

  1. Blutzuckerwerte langfristig reduzieren und stabilisieren,
  2. Folgeschäden, Gefäßerkrankungen an Herz, Gehirn, Augen, Nieren und Füßen verhindern,
  3. eine optimale Stoffwechseleinstellung erreichen sowie
  4. eine gute Lebensqualität erhalten durch einen optimalen Umgang mit der Krankheit (mit unterstützenden Maßnahmen).
  5. Insbesondere Gefäßveränderungen und Nervenschäden soll vorgebeugt werden,
  6. die Sensibilität der Körperzellen gegenüber Insulin erhöhen (d.h. die Insulinresistenz vermindern) und dadurch eine verbesserte Insulinwirkung im Körper erreichen.
Trotz Diabetes gut leben!

Trotz Diabetes gut leben!

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Diabetes Routine-Checkliste gegen Spätfolgen:

Täglich:

  • Blutzucker messen: ⇒weiter zu Blutzuckerkontrolle
  • Blutzuckertagebuch führen (wichtig für den Arzt/Diabetologen)
  • Ernährung: 3 bis 5 mal Obst, Salat, Gemüse wegen wichtiger Mikronährstoffe, ⇒weiter zu Ernährungsstipps…
  • Hautpflege: Eine kurze, lauwarme Dusche und sanftes Einseifen sind einem Bad vorzuziehen.
    Gründlich abtrocknen – ohne zu rubbeln – nur Abtupfen, Haut nicht verletzen, danach viel Feuchtigkeit und Fett. Auch die Füße täglich eincremen.
  • Fuß-Inspektion: Vor allem Fußsohlen! Durch gestörte Durchblutung und fehlendes Schmerzempfinden werden kleine Verletzungen oft nicht bemerkt, die sich zu schlecht heilenden Geschwüren entwickeln können. Auch kleine Risse beachten und behandeln.
    ⇒ weiter zu Tipps bei diabetischem Fuss
  • Bewegung: Zumindest 1/2 Stunde Spazierengehen ist Pflicht.
    Fahrstühle meiden, soviel Treppensteigen wie möglich.

Wöchentlich:

  • Ernährung:
    2 mal pro Woche Fisch
  • Gewichtskontrolle:
    Wichtig, da Veränderungen Blutzucker, Blutdruck und Blutfettwerte beeinflussen
  • Regelmäßig Sport:
    2,5 Std. pro Woche. Auch Gartenarbeit, Gymnastik und Hausarbeit zählt.
  • Insulinpen-Patrone
    regelmäßig
    wechseln:
    Alle 10 Tage, um einem Wirkverlust des Insulins vorzubeugen

Vierteljährlich:

  • Kontroll-Termin beim Arzt/Diabetologen: Kontrolle der Blutzuckereinstellung, des HbA1C-Wertes, der Blutdruckeinstellung

Halbjährlich:

  • Zahnarzt-Besuch: 2 mal pro Jahr zur Kontrolle. Diabetiker sind anfälliger für Zahnfleischentzündungen und
  • Blutwert-Kontrolle: Ganz wichtig: Blutfettwerte (Cholesterin), Triglyceride und Fetttransportproteine (HDL, LDL)
  • Professionelle Fußpflege besonders wichtig: Unbedingt einmal im Halbjahr wegen der drohenden Nervenstörung (PNP, diabetische Polyneuropathie), die sich am häufigsten an den Füßen manifestiert und zum gefürchteten „diabetischen Fuß“ führen

Jährlich:

  • Augenarzt-Besuch: Kontrolle des Augenhintergrundes und Zustand der Netzhaut (Retina)
  • Nieren-Kontrolle: Erhöhtes Eiweiß im Urin zeigt beginnende diabetische Nierenerkrankungen. Wichtig: Blutdruck regulieren.

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